02.11.2020 Weinstraßenbüro

Geschichte der Südsteirischen Weinstraße

„Am 15. Oktober 1955 übergab Landeshauptmann Josef KRAINER das letzte, 2,6 km lange Stück der „Südsteirischen Weinstraße“ ihrer Benützung . . .“ (Kleine Zeitung 18. Oktober 1955).


Das erste befestigte Straßenstück der Südsteirischen Weinstraße reichte von der Kästenburg (Jakope) bis zum Weingut Rebenhof. Seitdem die Weinstraße besteht, hat es kaum einmal ernstliche Probleme an dieser  Grenze zum früheren Ostblockstaat Jugoslawien gegeben. Zwei Teilstücke der Südsteirischen Weinstraße werden als "Neutrale Straße" bezeichnet, das eine Teilstück ist 400 m lang, das zweite 1.800 m, diese Straßenabschnitte befinden sich zur Hälfte in Österreich und in Slowenien. Auch in diesen Bereichen hat es kaum einmal seit Bestehen der Straße Probleme gegeben. Diese Straßenteile waren für die Besucher des Südsteirischen Weinlandes aus der ganzen Welt immer eine besondere Attraktion. Zum Bau der Südsteirischen Weinstraße ist noch erwähnenswert, dass es schon damals gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Jugoslawien gegeben hat: das Material für die Grundierung wurde aus dem Nachbarland Jugoslawien geholt.